Auszeichnung beim Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“
Der Film „Die Auswirkungen des Mauerfalls 1989 auf Reutlingen“der Geschichts-AG am IKG war bereits im vergangenen Schuljahr erfolgreich beim Bundeswettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ eingereicht worden. Auch damals waren die AG-Mitglieder mit ihrer Leiterin Julia Dahlke zu einer Reise nach Berlin eingeladen worden. Im März erhielten die Schülerinnen nun die Mitteilung, dass auch die zweite Wettbewerbsteilnahme, jetzt beim Wettbewerb "Demokratisch Handeln", von Erfolg gekrönt war.
Dem neuerlich prämierten Film war im Schuljahr 2024/25 eine monatelange Recherchearbeit vorausgegangen. Die Spurensuche zu ihrem Projekt führte die Schüler*innen zu 25 Jahre alten Dokumenten im Keller des IKGs und ins Reutlinger Stadtarchiv. Außerdem befragten die Jugendlichen den früheren Schulleiter und (ehemalige) Lehrkräfte und suchten nach Familien, die damals aus der DDR nach Reutlingen kamen. Besonders spannend fanden sie die Geschichte eines Ehepaares, das von seinen Erfahrungen mit der Stasi berichtete. Und dass eine Englischlehrerin des IKGs den Mauerfall am 9. November 1989 als Schülerin auf Klassenfahrt live miterlebte, war natürlich eine verblüffende Überraschung. Die Ergebnisse dieser Recherchen und Interviews wurden der Schulgemeinschaft und Interessierten aus Reutlingen schließlich 2024 an einem Filmabend in der Schule vorgestellt. Damals war der Film beim Wettbewerb „Umbruchszeiten“ mit einem 3. Preis bedacht worden.
Die AG-Schülerinnen sind jetzt natürlich hocherfreut, dass ihr Film aus 411 Wettbewerbsbeiträgen zu den ausgewählten 50 Projekten gehört, die von „Demokratisch Handeln“ als Preis eine Reise nach Berlin erhalten, wo sie am Junify Demokratiefestival teilnehmen werden. Dort können sie im Juni drei spannende Tage mit Vernetzung, Austausch, Wissenszugewinn und Spaß erleben.
Text: Moritz Heistermann und Pressemitteilung"Demokratisch Handeln"
Fotos: Julia Dahlke, Leiterin Geschichts-AG